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FAQ

Was ist Permanent Make-up?

Permanent Make-up (kurz: PMU) unterscheidet sich von der handelsüblichen Kosmetik, weil es nicht nur oberflächlich aufgetragen, sondern in die oberste Hautschicht, in die sogenannte Epidermis, eingebracht wird.

Die Pigmentistin arbeitet dabei meist mit einem automatischen Gerät, das wie eine Tätowiermaschine funktioniert, allerdings nicht so aggressiv ist. Es kann aber auch von Hand (Microblading) gestochen werden.

Die kleinen Farbpartikel werden nie weiter als 0,8 bis 1,4 Millimeter unter die Haut gestochen. Bei einer echten Tätowierung wird die Farbe tiefer in die Haut eingebracht, deshalb hält sie auch länger. Permanent Make-up hat eine durchschnittliche Lebensdauer von zwei bis fünf Jahren.

Anwendungsbereiche: Augenbrauen, Augen & Lippen

Am häufigsten wird dauerhaftes Make-up im Gesicht angewandt: In erster Linie sollen damit Augenbrauen, Augen und Lippen verschönert und in die perfekte Form gebracht werden. Es kommt aber auch im medizinischen Bereich zum Einsatz.

Permanent Make-up Augenbrauen

Augenbrauen sind der Rahmen unseres Gesichts und verleihen ihm Kontur. Selbst unsere Ausstrahlung können sie beeinflussen: Mit dem richtigen Schwung in den Brauen, der unsere Augen öffnet, sehen wir wacher und jugendlicher aus.

Permanent Make-up Augen

Wer seine Augen dauerhaft betonen bzw. sie größer oder katziger wirken lassen möchte, kann Permanent Make-up an den Augen ausprobieren. Drei Treatments sind besonders beliebt:

 

1.Wimpernkranzverdichtung:

 

Bei der Wimpernkranzverdichtung wird ein Lidstrich zwischen den einzelnen Wimpernhärchen gesetzt, sodass die Wimpern voller und dichter aussehen. Hierbei muss ganz genau gearbeitet werden, denn die Wimpernkranzverdichtung verlangt absolute Feinarbeit.

 

2. Permanenter Lidstrich am Oberlid

 

Ein Lidstrich über den Wimpern kann für einen starken, offenen Blick sorgen und unsere Augen optisch vergrößern. Diesen Effekt wollen viele Frauen nicht missen, weshalb sie täglich zu Eyeliner oder Kajal greifen, um ihn zu ziehen. Die Linie kann aber auch tätowiert werden. Wie dick und intensiv sie ausfallen soll, richtet sich nach den Wünschen der Kundin.

 

3. Lidstrich am unteren Lidrand

 

Augen Permanent Make-up kann aber auch in Form eines Lidstrichs am unteren Lidrand angewandt werden. Wichtig zu wissen: Die Linie befindet sich dann unter den Wimpern, nicht auf der Wasserlinie. Auch beim Unterlid können die Linien in unterschiedlichen Intensitäten gezeichnet werden.


Permanent Make-up Lippen

Beim Permanent Make-up für die Lippen geht der Trend ebenfalls immer mehr in Richtung Natürlichkeit. Dabei werden die Lippen mit Farbpigmenten so schattiert, dass sie wie frisch geschminkt aussehen und größer wirken. Eine gut gezogene Kontur kann die Lippen hervorheben. Mit dauerhaften Make-up können aber auch ungleichmäßige Lippen bis zu einem gewissen Grad ausgeglichen werden und schmale Lippen vergrößert werden.

Medizinisches Permanent Make-up

Die kosmetische Tätowierung wird jedoch nicht nur im Gesicht angewandt, sondern auch wenn eine medizinische Indikation vorliegt. So kann man beispielsweise

  • nach einer Brustoperation Brustwarzen optisch rekonstruieren.   
  • nach Unfällen oder Verbrennungen Narben retuschieren.  
  • bei totalem Haarausfall (z. B. aufgrund einer Chemotherapie/Neurodermitis) Lider und Augenbrauen nachzeichnen.  

So läuft die Behandlung ab

Schritt 1: Vor der eigentlichen Behandlung wird ein ausführliches Beratungsgespräch geführt. Hier werden die Vorstellungen und Erwartungen der Kundin den Möglichkeiten der Behandlung gegenübergestellt. Es wird also geklärt, was machbar ist und was nicht. Des Weiteren wird die Kundin über die möglichen Risiken aufgeklärt. Vorher werden noch Fotos gemacht um ein genaueres Vorher/Nachher Vergleich zu haben.

Schritt 2: Die Pigmentistin zeichnet die geplanten Änderungen im Gesicht vor und mit der Kundin werden die Veränderungen abgesprochen.

Schritt 3: Die Haut wird gereinigt und desinfiziert und auf Wunsch mit einer Creme lokal betäubt. Danach beginnt die Pigmentierung.

Was sollte ich vor der Permanent Make-up Behandlung beachten?

Vor Beginn einer Pigmentierung sollten Sie bei Vorliegen schwerer Erkrankungen oder komplexer Therapien mit Ihrem Arzt in Kontakt treten. Erfragen Sie, ob ein Permanent Make-up im gewünschten Bereich möglich ist.

  • Haben Sie Botox- oder Hyaluronsäureunterspritzungen vornehmen lassen, sollte die Wirkung nahezu nachgelassen haben oder das Unterspritzen dieser Wirkstoffe erst nach der abgeschlossenen Pigmentierung erfolgen.
  • Lippen Permanent Make-up - Sind Sie vom Herpes Virus betroffen, ist es sinnvoll vorsorglich ein geeignetes Prophylaxe Präparat von ihrem Arzt verschreiben zu lassen. Um einem Ausbruch vorzubeugen sollten Sie allgemein auf eine gute Mineralstoffversorgung achten. Eine Mineralstoffkur empfiehlt sich vor einer Lippenpigmentierung.
  • Leiden Sie unter vielen Allergien, sollten Sie eine Woche vor der Behandlung einen Sensibilitätstest mit den originalen Pigmentierfarben durchführen lassen. Dabei wird das Pigment an einer unauffälligen Stelle in die Haut eingebracht.
  • Bei überaus empfindlichen Augen können sie sich vor einer Lidpigmentierung beruhigende und abschwellende Augentropfen besorgen.

Was sollte ich nach der Permanent Make-up Behandlung beachten?  

Sie sind sofort wieder gesellschaftsfähig. Bei empfindlichen Lidern und Lippen kann lediglich eine kurzzeitige Schwellung der Bereiche auftreten, die in der Regel nach einem Tag verschwunden ist. Sie können Sich gerne an den ersten beiden Tagen jeweils für wenige Minuten Kühlpacks auf die pigmentierten Bereiche auflegen. Achten Sie dabei auf trockene Kälte.

Sie erhalten nach der Behandlung Ihr speziell auf das Permanent Make-up abgestimmte Heimpflegeprodukt und eine auf den pigmentierten Bereich und Ihren Hauttyp abgestimmte unkomplizierte Pflegeempfehlung. Die Pflege unterstützt zusätzlich die Heilungsphase und das gewünschte Ergebnis und muss unbedingt befolgt werden. Allgemein gilt für eine unterstützende Abheilung ca. 7 bis 10 Tage nach der Behandlung: kein Puder, Make-up oder andere Pflegeprodukte auf die Pigmentierung aufzutragen, keine direkte UV-Strahlung, Sauna, starkes Schwitzen oder Kosmetikanwendungen.

UV Einstrahlung, Saunagänge, dauerhafter Kontakt mit Wasser, das Abreinigen mit ölhaltigen Kosmetikprodukten und das Anfassen oder Manipulieren an den pigmentierten Stellen müssen unbedingt in der ersten Woche vermieden werden.


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